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Geschäftsdatenanalyse

Start-up-Bewertung

Wenn Start-ups noch tiefrote Zahlen schreiben und kaum bzw. noch keine Umsätze generieren, lässt sich mit herkömmlichen Methoden keine verlässliche Unternehmensbewertung errechnen. Vielmehr hängt alles von den prognostizierten Umsätzen und Profiten ab, die naturgemäß immer mit großen Unsicherheiten behaftet bzw. Schätzungen sind.


Hinzu kommt, dass erfahrungsgemäß nahezu alle Businesspläne zu optimistisch ausfallen. Auch bei erfolgreichen Start-ups dauert es meist länger als geplant, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

Aus dieser Problematik hat sich die sogenannte Venture-Capital-Methode entwickelt.


Die Venture Capital-Methode ist das klassische Modell zur Start-up-Bewertung und baut auf dem DCF-Modell auf. Sie setzt an den prognostizierten EBITDAs oder EBITs der nächsten Jahre an, diskontiert diese aber mit einem hohen Risiko-Zinssatz, welcher sich an den Renditeerwartungen und der Risikoeinschätzung der Investoren orientiert. Der Risikozinssatz ist auch höher, je ferner die geplanten Erfolge in der Zukunft liegen.


Risikokapitalgeber gehen in der Regel bei Unternehmen in Frühphasen und noch länger entfernten Profiten von einer gewünschten Renditeerwartung von 30% bis 40% aus, da die erfolgreichen Beteiligungen auch jene der ausgefallenen Beteiligungen kompensieren müssen.


Das ermittelte durchschnittliche und abgezinste EBITDA wird dann bei Wachstumsunternehmen mit einem relativ hohen Mulitple multipliziert, welcher wiederum das potenzielle weit überdurchschnittliche Wachstumspotenzial berücksichtigt.

Anbei eine kleine Auswahl von Referenzen. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin mit unseren Start-up-Spezialisten. Es lohnt sich auf jeden Fall!


Kontakt: Mag. Martin Wohlmuth

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afreshed GmbH - Bio-Obst- und Gemüse-Retterboxen

Mittleres 7-stellige Eigenkapitalfinanzierung über Raiffeisen-Holding-Niederösterreich-Wien

afreshed hat sich auf den Vertrieb von "geretteten" Bio-Obst und -Gemüse spezialisiert. Über ein Abo-System werden diese Produkte als sogenannte „Retterboxen“ direkt an Haushalte und Betriebe geliefert. Zur weiteren Expansion und Übernahme eines deutschen Konkurrenten wurde ein mittleres 7-stelliges Kapital gesucht. SYNERCON  identifizierte im Auftrag von afreshed die Raiffeisen Wien Holding NÖ als idealen langfristigen, potenten strategischen Investor für die weitere europäische Expansion des Unternehmens und begleitete afreshed bei der Transaktion. 

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TRANSDERMJET Gmbh - Medizintechnik

7-stellige Eigenkapital-Seed-Finanzierung über ein Family-Office

Transdermjet entwickelte einen Prototypen eines nadellosen Injektionssystems. Die neue überbordende EU-Verordnung 2017/745 über Medizinprodukte (MDR) stellte ab 2025 für die meisten Medizintechnik-Start-ups eine nahezu unüberwindliche Hürde dar, da nur mit dieser extrem zeit- und kostenaufwendigen Zertifizierung Medizinprodukte am Markt zugelassen werden. Investoren allerdings investieren erst nach einem erfolgreichen "Market-Proof". Ein Teufelskreis! SYNERCON identifizierte ein Family-Office, welches mit einem siebenstelligen Investment diese Zertifizierung und damit den Markteintritt ermöglicht.  

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LINK3 GmbH - Innovative Heizwasserspeicher

7-stelliges Eigenkapital-Investment über einen Privatinvestor

Das Unternehmen entwickelte innovative Warmwasserspeicher, die in kleiner Stückzahl bei einem exterenen Unternehmen gefertigt wurden. Dieses drohte wegzufallen. Aufgrund fehlender Kapitalbasis und fehlenden Fertigungsmöglichkeiten konnte das Start-up trotz innovativer Technologie keine nennenswerten Umsätze erzielen. SYNERCON identifizierte für LINK3 einen privaten Investor mit einem siebenstelligen Investment sowie einen neuen Fertigungspartner. Mit einem zusätzlich erstellten Expansionskonzept konnte das Unternehmen damit einen erfolgreichen Wachstumskurs einschlagen.​

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NEOH - Alpha Republic GmbH

7-stellige Seed-Finanzierung über Mezzanine und Finanzierungsgarantien

SYNERCON begleitete NEOH bei einer seiner ersten Finanzierungsrunden und initiierte über den aws-Gründerfonds sowie aws-Double-Equity-Garantien eine 7-stellige Finanzierung für die Expansion des damals noch ganz jungen Unternehmens.

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KURENA GmbH - Diätprodukte

6-stelliges Eigenkapitalinvestment und Management

Zur Umsetzung eines innovativen und nachhaltigen Diätprodukts finanzierten SYNERCON-Gesellschafter Entwicklung, Fertigung und Vertrieb des Produkts und übernahmen auch Managementfunktionen. Da das Unternehmen innerhalb von Monaten schwarze Zahlen schrieb, waren keine weiteren Investment-Tranchen mehr erforderlich.

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GEOCHRONIX Software GmbH - Forstlogistik Software

6-stelliges Eigenkapitalinvestment und Management

Zur Umsetzung einer innovativen Forstlogistik vom Baum bis zum Sägewerk finanzierten SYNERCON-Gesellschafter die Entwcklung, Fertigung und den Vertrieb der Software und übernahmen auch kaufmännische Managementfunktionen. Nach einigen Jahren übernahm der größte Kunde die Software-Lösung und die Mitarbeiter.

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VS VER SACRUM - Handtaschen

6-stelliges Eigenkapitalinvestment und Management

Das streng geometrische Muster von Josef Hoffmann war der Ausgangspunkt für das neue Design der Kollektion. Die Formen wurden vom Designer aufgebrochen, Relationen verändert und mit Farbimpulsen aus dem Jugendstil besetzt. Keine Tasche gleicht der anderen durch das unterschiedliche Ansetzen des Schnittes auf dem Rapport. SYNERCON-Gesellschafter finanzierten die Umsetzung sowie den Vertrieb, die Produktion und das Management.

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GOTV - Musik-TV-Sender

7-stelliges Eigenkapitalinvestment

Dem damals noch ganz jungem Musik-TV-Sender GOTV drohte kurz nach der Gründung bereits wieder das Aus, nachdem sich der Hauptgesellschafter aus strategischen Gründen vom Projekt trennen und keine Finanzierung mehr einbringen wollte. Der geschäftsführende Minderheitsgesellschafter wollte GOTV daraufhin übernehmen, scheiterte aber an der Finanzierung. SYNERCON-Gesellschafter übernahmen mit weiteren Investoren aus dem SYNERCON-Umfeld 74,5% der Gesellschaftsanteile, welche sie später an den geschäftsführenden Minderheitsgesellschafter und einen Investmentfond abgaben.

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